Double-Frame-Technik: effizienter und flexibler Strahlen
Beim Druckluftstrahlen von metallenen Werkstücken, u. a. in der Automotive- und der Aerospace-Branche, kommt es nicht allein auf ein sehr gutes Strahlergebnis an. Die Prozesse müssen zudem hoch effizient ablaufen, um auch unter Kostengesichtspunkten erfolgreich zu arbeiten. Mit der Double-Frame-Technik bietet die Wheelabrator Group GmbH nun Lösungen an, die selbst bei wechselnden Werkstückgeometrien eine Serienproduktion ohne Rüstzeitenverluste ermöglicht.
Basis der Double-Frame-Technik, die bereits u. a. in Strahlanlagen zum Reinigen und Verfestigen von Hinterachsträgern und Achsrohren genutzt wird, ist der Einsatz von zwei Werkstückträ¬gerrahmen. Diese ermöglichen den Werkstückwechsel für den Strahlprozess – der insbesondere bei komplexen Bautei¬len mit Strahlrobotern abläuft – mit einer sehr geringen Nebenzeit. Ein Rahmen kann außerhalb der Anlage automatisiert oder manuell entladen und wieder neu beschickt werden, während sich der zweite Werkstückträgerrahmen im Bearbeitungsprozess befindet. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb ohne Stillstandszeiten, was die Kosten für die Bearbeitungszeit pro Werkstück deutlich reduziert. Für zusätzliche Kostenersparnisse sorgt die Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit der Strahlanlagen. Diese ergibt sich z. B. aus dem begehbaren Strahlraum, der ebenerdigen Roboteraufstellung, der guten Zugänglichkeit der Anlagenkomponenten sowie der einfachen Menüsteuerung mit integrierten Wartungshinweisen.
Flexibel auch für Sonderbauteile
Eine weitere Besonderheit ist die flexible Konzeption, die auch das Strahlen von Sonderbauteilen ermöglicht – ohne die laufende Serienproduktion zu beeinträchtigen. Dies erfolgt über Sonder-Werkstückträgerrah¬men, die mit speziellen, manuell oder automatisch beladbaren Werkstückaufnahmen ausgerüstet sind. Sie werden über eigene Einfahröffnungen störungs- und verzögerungsfrei in die Strahlkammer eingeschleust. Für die Bearbeitung von Sonderbauteilen müssen somit die Standard-Werkstückträgerrahmen nicht umgerüstet werden. Dies reduziert die Rüstzeiten und löst zudem die Sicherheitsprobleme, die sonst durch eine manuelle Beladung in einer automatischen Produktionslinie entstehen. Nach dem Strahlen der Sonderbauteile auf Basis der eingegebenen Werkstücktype lässt sich umgehend wie¬der die Bearbeitung im Rahmen der Serienproduktion aufnehmen.
Mit den Double-Frame Strahlanlagen ist es möglich, Werkstücke in unterschiedlichsten Grö¬ßen und Geometrien zu bearbeiten. Dazu stimmt Wheelabrator die Werkstückauf¬nahmen in den Trägerrahmen sowohl für die Serienproduktion als auch für Sonder¬bauteile individuell auf die jeweiligen Kundenanforderungen hin ab. So können diese für die Bearbeitung mehrerer unterschiedlicher Werkstücke ausgelegt werden. Für hohe Effizienz und Flexibilität sind die Rahmen zudem in der Länge variierbar sowie drehbar. Darüber hinaus ist es möglich, sowohl die Anzahl der Strahlroboter als auch die Düsenbewegungen genau an die Werkstückträgerrahmenlänge und die Werkstückkomplexität anzupassen.
Zudem liefert Wheelabrator – falls vom Kunden gewünscht – auch die jeweils passenden Strahlprogramme für die Werkstückbearbeitung mit. Einen zusätzlichen Beratungsschwerpunkt von Wheelabrator bildet die Einbindung der Strahlanlagen in die Fertigungsprozesse des jeweiligen Kunden. Dies gilt u. a. für Lö¬sungen mit hohem Automatisierungsgrad und bei Projekten mit nur geringem zur Ver¬fügung stehendem Platzangebot.
Mehr Informationen zu Strahlanlagen mit Double-Frame-Technik sind hier kostenlos erhältlich:
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