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Kundenspezifisch konzipiert: Strahlen und Lackieren in großen Dimensionen

Metelen – (März 2008): Liebherr ist einer der größten Baumaschinenhersteller der Welt. Für die Hafenmobilkranproduktion in Rostock beauftragte das Unternehmen die Wheelabrator Group mit der Errichtung eines Strahlraums sowie zwei Lackierräumen im neuen Werk in Rostock von einem Strahlraum sowie zwei Lackierräumen. Sie sind mit jeweils 39 m Länge, 12 m Breite und 10 m Höhe so dimensioniert, dass die großen Kranteile optimal bearbeitet werden können. Bei ihrer Konzeption kam es Liebherr vor allem auf kurze Instandhaltungszeiten, eine ergonomische Arbeitsweise und lange Standzeiten der Bauteile an – bei gleichzeitiger Reduzierung der Energiekosten.

Sicher vor Korrosion geschützt
Da die Hafenmobilkräne in aggressiver, salzhaltiger Luft zum Einsatz kommen, benötigen sie einen besonders guten Korrosionsschutz. Dieser wird durch den beim Strahlen erreichten Reinheitsgrad von Sa 3 oder Sa 2 1/2 in Kombination mit der späteren Beschichtung erreicht. In dem Strahlraum können bis zu vier Strahler gleichzeitig arbeiten, einer davon über eine automatische Arbeitsbühne. Zudem ist in der Statik bereits die mögliche Umrüstung der Arbeitsbühne auf einen automatischen Düsenmanipulator berücksichtigt, der auf einer in drei Achsen verfahrbaren Arbeitsbühne befestigt sein wird.

Lackieren und Trocknen in einem Raum
Da die großen Werkstücke nur aufwändig transportierbar sind, hat die Wheelabrator Group die beiden Lackierräume so ausgelegt, dass sie auch im Umluftbetrieb die Werkstücke getrocknet werden können. Eine Besonderheit bildet hier die neuartige Zuluftdeckenkonstruktion, die über mehrere Einschübe mit dem Maß 1 x 0,5 Meter verfügt. Die dafür passenden Segmente sind als mit Filtern bestückte Rahmen ausgearbeitet, so dass sich die einzelnen Filterelemente bei Bedarf schnell wechseln lassen. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit Liebherr an den unteren Seitenwänden des Lackierraumes erstmals ein neuartiges Kartonfilter-System angebracht. Dieses verfügt über eine außergewöhnlich lange Standzeit von bis zu einem dreiviertel Jahr. So werden die Kosten für Instandhaltungsarbeiten und für die dadurch entstehenden Stillstandszeiten erheblich reduziert.

Mehr Informationen zu Schlick Strahl- und OLT Lackierräumen der Wheelabrator Group erhalten Sie ganz einfach bei:

den Technikteams der Wheelabrator Group, Telefon 0 25 56 / 88-0,
Email: kontakt@wheelabratorgroup.de


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